Lateinamerika im Fokus: vom Kolonialismus zur kulturellen Synthese
Die Eröffnung von Räumen für den Dialog zwischen den Kulturen und Weltanschauungen des "Nordens" und des "Südens" setzt voraus, dass man sich mit der Geschichte und der Rolle Lateinamerikas im globalen Kontext seit der Invasion von 1492 auseinandersetzt. Die Diskussion wird übergreifende Fragen aufwerfen, um die Rolle des amerikanischen Kontinents bei der Entstehung dessen, was wir heute Europa nennen, zu verstehen.
Über den Referenten:
Geboren in Bogotá, Pädagoge und Absolvent der Philosophie. Seit 2018 lebt er in Deutschland und begleitet sowie unterstützt Prozesse in Migrantenorganisationen mit besonderem Schwerpunkt auf der lateinamerikanischen Diaspora. Als Vorstandsmitglied des Nord-Süd-Forum München und von Aluna Minga e.V. koordiniert und fördert er Integrationsprojekte sowie den transkulturellen Dialog. Seit 2021 leitet er die „Tertulia Freireana München“. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Philosophie der Befreiung, insbesondere auf der Pädagogik Paulo Freires. Darüber hinaus ist er seit 2020 in der Betreuung von Asylsuchenden in Fürstenfeldbruck tätig und seit 2025 als Einrichtungsleiter verantwortlich.
- Danny Humberto Carvajal Rico, Pädagoge
- Gebühr: kostenlos