Erzählcafé in der Aumühle
Ein Brucker mit Herz und Seele - Willi Brugglehner
Geboren und aufgewachsen im Brucker Westen lebt Willi Brugglehner noch heute in seinem Elternhaus. Die Kreisstadt hat er nur einmal für die Bundeswehr verlassen - warum auch? Fürstenfeldbruck hat alles, was ihm wichtig ist: fürs Moutainbiken die Radlwege in die Natur, fürs Bergsteigen die Nähe zu den Alpen. Und natürlich: seine Arbeit.
Seit 46 Jahren arbeitet Willi Brugglehner im Autohaus Rasch. Dass er dort seine Ausbildung begonnen hat, und nicht als Brauer im Marthabräu oder bei den Feldwerken Hebel, das habe sich halt so ergeben: "Die haben mir als erstes einen Lehrvertrag zugeschickt, den hab ich unterschrieben", erzählt Brugglehner.
Den Brucker Westen hat er nie als sozialen Brennpunkt erlebt. Weder als Schüler in der Schule West noch als Ministrant in der Kirche St. Bernhard. So pragmatisch, wie er seine Kindheit und Jugend beschreibt, sieht er auch das Zusammenleben in der Kreisstadt und die Zukunft im Autohaus Rasch: 10 Nationen versammeln sich in der Belegschaft, motivierte Mitarbeiter zu finden, sei schwierig geworden, aber: "Wer will, der schafft es auch", sagt Brugglehner beispielsweise über die Integration von Geflüchteten.
Er sei einer, der immer nach vorne schaut, sagt Brugglehner über sich selbst. Was er da sieht, für seine Heimatstadt, seine Firma und für sich selbst, das erzählt er im Erzählcafé des Brucker Forums.
- Angelika Nörr, Redakteurin
- Gebühr: 6,00 EUR